29 Männer und eine Frau spielten beim traditionellen Binokel-Turnier des SWC Cronhütte im Hermann-Stegmaier-Vereinsheim mit.

Einer hat das Blatt seines Lebens

Kaisersbach.
Für Reiner Richter war es wie ein Sechser im Lotto: „So ein Blatt gibt’s nur einmal im Leben!“, waren sich die Binokel-Freunde im Hermann-Stegmaier-Vereinsheim am Freitagabend einig. Dort spielten 29 Männer und eine Frau beim traditionellen Binokel-Turnier des SWC Cronhütte um Pott und Ehre.

Mit 70 Euro für den Sieger fiel der Pott nicht gerade üppig aus. Aber darum ging’s den Spielern auch gar nicht, von denen jeder fünf Euro Startgebühr bezahlt hatte. Für jedes verlorene Spiel musste der Verlierer zusätzlich zwei Euro blechen. Traugott Stettner vom SWC betreute die Spieler seelisch, moralisch und kümmerte sich mit seiner Mannschaft hinterm Tresen um Leib und Seele.
Seit 2005 wird das Binokel-Turnier vom SWC organisiert und ausgetragen. Für den Verein sollte es auch Werbung nach außen sein. Mit Erfolg offenbar, denn zum Karten-
Turnier kamen erstaunlich viele Nichtmitglieder aus der ganzen Region. Viele davon eingefleischte Binokel-Spieler, die häufig auch bei anderen Turnieren in der Umgebung antreten. Ob im „Lucky Luke“ in Welzheim, bei den Kleintierzüchtern in Alfdorf, den „Tauziehern“ in Pfahlbronn oder beim FZV Aichstrut. Wie überhaupt das Binokeln eher eine Männerdomäne vorwiegend älterer Semester zu sein scheint. Renate Hermann aus Cronhütte ist dieses Mal die einzige Frau: „Es waren auch schon mehr Frauen dabei“, erinnert sich Traugott Stettner. Es fehlen aber auch die Jugendlichen, während die reiferen Jahrgänge dominieren.

Für Renate Hermann ist es ihr erstes Turnier, das sie bestreitet, und sie rechnet sich in der Pause – nach den ersten zwölf Spielen – auch keine große Chance auf einen der vorderen Plätze aus. Dort wurde schon nach den ersten 20 Minuten einer für Reiner Richter reserviert, der in einem einzigen Spiel 1474 Punkte machte, nachdem er mit seinem Jahrhundert-Blatt 1300 Punkte gemeldet hatte. Er hatte sämtliche acht Asse (1000 Punkte) auf der Hand und zusätzlich den doppelten Binokel (zweimal Karo Bube und Pik Dame, macht 300 Punkte): „So was kriegt man in 1000 kalten Wintern nur einmal auf die Hand“, waren sich seine Mitspieler einig. Richter brach damit nicht nur seinen persönlichen Rekord: „Ich hatte noch nie so ein Blatt!“ – und das, obwohl der 59-Jährige schon als Zehnjähriger angefangen hat zu binokeln.

Pech auch für den Fotografen. Der hatte sich fürs Foto von Traugott Stettner extra ein „Traumblatt“ zusammenstellen lassen. Kaum war er auf und davon zum nächsten Termin, fegte Reiner Richter mit seinem Superblatt auch den amtierenden Binokel- Meister und Favoriten des vergangenen Jahres Eugen Munz aus dem Rennen. Dieser wurde dieses Mal Neunter.

Das war nicht das Blatt von Reiner Richter, aber ein richtig gutes ist es allemal.

Nach dem „Traumblatt“ muss die Statistik neu geschrieben werden

Mit dem „Traumblatt“ musste aber auch die Binokel-Statistik des SWC teilweise neu geschrieben werden. 4043 Punkte konnten Richter in der ersten Halbzeit gutgeschrieben werden: „Das ist unglaublich. Das gab’s noch nie!“, wertete Traugott Stettner. Der Punkte-Durchschnitt aller Teilnehmer im gesamten 24 Spiele umfassenden Turnier lag bisher bei um die 3900, verbesserte sich aber auch durch das „Super-Spiel“ von Reiner Richter kaum. Dennoch gewann er das Turnier letztlich souverän mit insgesamt 6074 Punkten und damit 562 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten Bernd Maier. Der SWC-Rekord von 2009 blieb aber ungebrochen. Damals machte ein Spieler am Abend insgesamt 6457 Punkte, berichtete Stettner.

Unter den Spielern gibt es noch diejenigen, die nebenher auch gaigeln. Das Kartenspiel wiederum unterscheidet sich nach deren Meinung doch erheblich vom Binokel: „Dabei muss man besser aufpassen“, meint Kurt Munz, der schon mit seinem sechsten Lebensjahr zu Hause vom Vater das Spiel lernte. Gaigeln sei mehr „Mannschaftsspiel“, das man auch zu sechst spielen könne. Und da beim Binokel auch der Geist gefordert wird, gibt es im SWC-Vereinsheim zur Pause nach den ersten zwölf Spielen ein deftiges Vesper: Briegel mit Fleischkäse. Wahlweise Pizza oder normal. Dazu vor der Tür für die Raucher die erste Zigarette nach etwa 80 Minuten – danach war die Binokel-Welt wieder in Ordnung.

Aus der Welzheimer Zeitung vom 12. Januar 2015

Skimeisterschaften 2015

Der Skiwinter ist angebrochen!

Und auch endlich konnten mal wieder Vereinsmeisterschaften stattfinden.

Dabei wurden in jeweils zwei Läufen folgende Ergebnisse erzielt:

Altersklasse 10, 0-6 Jahre, weiblich
1. Platz: Maren Schu. 116,02 Sekunden

Altersklasse 11, 0-6 Jahre, männlich
1. Platz: Chris Häg. 80,38 Sekunden
2. Platz: Justin Schi. 94,98 Sekunden

Altersklasse 12, 7-10 Jahre, weiblich
1. Platz: Ria Eng. 173,48 Sekunden

Altersklasse 13, 7-10 Jahre, männlich
1. Platz: Cäsar La. 62,03 Sekunden
2. Platz: Tobias Schi. 62,84 Sekunden
3. Platz: Robin Eng. 69,66 Sekunden
4. Platz: Silas Ber. 101,28 Sekunden

Altersklasse 14, 11-16 Jahre, weiblich
1. Platz: Lena Pla. 53,01 Sekunden
2. Platz: Jana Hin. 54,40 Sekunden

Altersklasse 15, 11-16 Jahre, männlich
1. Platz: Sebastian Hol. 50,45 Sekunden
2. Platz: Matthias Ste. 53,74 Sekunden
3. Platz: Yannick Ber. 56,63 Sekunden
4. Platz: Etienne Deut. 63,61 Sekunden
5. Platz: Ruwen Nü. 71,03 Sekunden

Altersklasse 16, ab 16 Jahren, weiblich
1. Platz: Sarina Lin. 52,22 Sekunden
2. Platz: Lisa Os. 54,51 Sekunden
3. Platz: Madeleine Zie. 55,12 Sekunden
4. Platz: Franziska Mü. 55,21 Sekunden
5. Platz: Tanja Os. 55,77 Sekunden
6. Platz: Heike Zie. 56,79 Sekunden
7. Platz: Larissa Hin. 57,55 Sekunden
8. Platz: Jessica Pla. 58,77 Sekunden
9. Platz: Gabi Mü. 62,42 Sekunden

Altersklasse 17, ab 16 Jahren, männlich
1. Platz: Günter Ber. 47,78 Sekunden
2. Platz: Chris Mü. 48,52 Sekunden
3. Platz: Jan Nü. 48,77 Sekunden
4. Platz: Hannes Her. 50,16 Sekunden
5. Platz: Heiner Ber. 51,48 Sekunden
6. Platz: Patrick Zie. 51,89 Sekunden
7. Platz: Andre Feldw. 52,24 Sekunden
8. Platz: Tim Os. 52,26 Sekunden
9. Platz: Daniel Pla. 52,71 Sekunden
10. Platz: Manuel Pla. 52,88 Sekunden
11. Platz: Volker Pla. 52,96 Sekunden
12. Platz: Bart Schu. 53,23 Sekunden
13. Platz: Simon Ste. 54,24 Sekunden
14. Platz: Robin Pla. 55,65 Sekunden
15. Platz: Heinz Ste. 56,10 Sekunden
16. Platz: Dennis Zie. 63,09 Sekunden
17. Platz: Mirco Schm. 66,84 Sekunden
18. Platz: Hanse Pla. 72,77 Sekunden
19. Platz: Ralph Schi. 74,57 Sekunden

Wasenatmosphäre im Sandland

Drei Tage lang großer Andrang beim Sommerfest des Ski- und Wanderclubs Cronhütte

Alfdorf/Kaisersbach.
Wenn in Hellershof das Sandländer Sommerfest ansteht, dann läuft der Ski und Wanderclub Cronhütte zur höchsten Form auf. Knapp eine Woche vorher geht der Aufbau nämlich schon los und dann wird jeden Abend ein bisschen weiter geschafft. Als dann am letzten Freitag 30 Tonnen Sand angeliefert wurden, war der Grundstein für die Beachparty gelegt.

Zum achten Mal stand die Disco im Zelt auf dem Programm und wurde zum Anziehungsmagnet für fast 1700 jugendliche Besucher aus dem Welzheimer Wald und dem Ostalbkreis. Und extra hierfür hatte der Veranstalter mal wieder den „Sandländer-Disco-Express“ organisiert, der für jeweils einen Euro Fahrpreis die Gäste mit dem Bus zum Festzelt brachte. Dort erwarteten die Gäste, die mindestens 18 Jahre alt sein mussten und von einem Sicherheitsdienst kontrolliert wurden, ein Zelt mit Strandcharakter und toller Musik des „Partyrocker DJ Team“ aus Aalen.

Auch für das
leibliche Wohl war gesorgt und die Frauen des Ski- und Wanderclubs Cronhütte hielten Leberkäsbriegel und Kartoffeln an selbst gemachter Knoblauchsoße bereit – echt lecker. Mehrere Bars mit heimischen und karibischen Drinks hatte der Veranstalter aufgebaut – großer Anziehungspunkt war aber sicherlich die „Jägermeister-Bar“ mit seinem „Jägirinha“. Es wurde ausgiebig getanzt und bis 2 Uhr heftig gefeiert.

Die wilden Partys abseits des Zelts verärgern den Veranstalter

Trotz aller Freude und einem vollen Zelt war der Veranstalter allerdings über einen Punkt verärgert. „Die wilden Partys abseits des Zeltes waren ein großes Problem und hinterließen am nächsten Tag viel Müll. "Um dessen Entsorgung mussten wir uns dann kümmern“, so Heinz Stettner, der eindringlich appelliert, solch ein Verhalten im fairen Umgang mit den zahlenden Gästen künftig zu unterlassen.

Noch in der Nacht erfolgte dann der Umbau und der ganze Sand musste wieder aus dem Zelt raus. Der wurde übrigens wieder ordnungsgemäß abgefahren und wird gewaschen weitergenutzt.
Am Samstagnachmittag
rollte dann wieder der Ball rund um den Sandlandcup. Bei diesem traditionellen Kleinfeldturnier standen sich fünf Mannschaften aus dem Sandland gegenüber, Sieger wurde übrigens nach tollen Spielen Hellershof- Birkhof.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr stand am Abend dann der Sandländer Wasen an und dafür war das Zelt nun für fast 700 Gäste bestuhlt worden. Ein Abend für Jung und Alt mit stimmungsvoller Musik der „Original Taubertaler Musikanten“ erfüllte das Hellershofer Festzelt, in dem viele Gäste in Dirndl und Tracht erschienen waren. Auch hier stand neben der zünftigen Maß Bier eine Bar mit dem Namen „Touch down“ zur Verfügung, an der es viele Getränke mit Sirupmischungen gab. Extra für diesen Abend gab es sogar eine Wasen-Wurst, die Weißbier enthält und einen deftigen Geschmack hat.
Ausgelassen getanzt
bei Volks- und Schlagermusik wurde natürlich auch wieder und das ebenfalls bis 2 Uhr.

Das tolle Sommerwetter an allen Festtagen
sorgte für eine hohe Besucherzahlund in Hellershof war an diesem Wochenende für jeden was dabei – großer Dank an den Ski- und Wanderclub Cronhütte.

Gestern Familientag
Nach der Beachparty und dem Wasen war am Sonntag in Hellershof Familientag.
Zum Auftakt um 11 Uhr
spielte beim Frühschoppen die Rentnerband aus Welzheim. Nach einem leckeren Mittagessen rollte nochmals der Ball. Die Jüngsten kickten um die Fußballerehre und zeigten mindestens den gleichen Einsatz wie die Erwachsenen am Tag zuvor.
Neu im Programm
war ein Einlagespiel des „Voltaren- Stammtisches“. Die Fußballer der ersten Sommerfeste zeigten dabei im erfahrenen Alter nochmals ihr Können. Und während anschließend die Eltern Kaffee und Kuchen genießen konnten, vergnügten sich die Kinder auf der Hüpfburg.

Aus der Welzheimer Zeitung vom 15. Juli 2013

Team Sandland gewinnt zwei Turniere an einem einzigen Tag

Manch einer wird es wohl noch in Erinnerung haben, als das Team Sandland am 8. Juli 2000 parallel zwei Turniersiege verzeichnen konnte (Hier gehts zum Artikel). Nun ist es wieder passiert. Doch diesmal spielte man nicht parallel bei zwei Turnieren, sondern gewann sie nacheinander.

Los ging es bei strahlendem Sonnenschein in Aichstrut beim Kleinfeldturnier des FZV. Hier traten sieben Mannschaften gegeneinander an. Jeder spielte gegen Jeden. Das Team Sandland startete eher holprig, aber dennoch erfolgreich. Dreimal 1:0, einmal 2:0, .. Hauptsache die Null hinten steht. Und das tat sie auch noch nach dem sechsten Spiel. Am Ende sehr souverän, gewann man zum zweiten mal in Folge den großen Wanderpokal, in dem man jedes seiner Spiele gewann und ein Torverhältnis von 11:0 verzeichnen konnte.
Die Hitze forderte seinen Tribut und so war der ein oder andere Spieler schon angeschlagen und alle ziemlich erschöpft, bei 30 Grad und Sonnenschein.

Nun wäre dies nicht schon Grund genug zum Feiern gewesen, machten sich mit dem Schlusspfiff des letzten Spiels direkt fünf Spieler auf, um zum nächsten Turnier zu fahren. Denn zeitlich hervorragend gelegt, organisierte die evangelische Kirche im Hellershof ein weiteres Fußballturnier und das Team Sandland sprang kurzfristig für eine absagende Mannschaft ein.

Auch im Hellershof waren keine Wolken zu sehen. Für jeden Zuschauer wohl perfektes Fussballwetter.
Im schwächer besetzten Turnier, zu Hause auf eigenem Platz, erreichte man mit einem Sieg und einem Unentschieden das Halbfinale. Hier musste man kurz bangen, als der Gegner schnell mit 2:0 in Führung ging. Doch am Ende konnte man das Spiel noch drehen und stand im Finale.

Spätestens jetzt plagten jeden die Krämpfe. Und der Finalgegner war auch noch eine junge Truppe, die die Hitze komplett kalt lies und scheinbar ununterbrochen Tempofussball aufzeigen konnte.

Nach einem glücklichen Distanzschuss ging das Team Sandland früh mit 1:0 in Führung. Jedem war klar, dass man diese Führung nun über die Zeit bringen musste. Denn großartig auf Konter spielen liesen die Kräfte nicht mehr zu. Und so zahlte sich die größere Erfahrung aus, sodass man doch tatsächlich auch den zweiten Turniersieg an diesem Tage feiern konnte.

Natürlich muss erwähnt werden, dass im Vergleich zum Jahr 2000 zumindest eines der beiden Turniere nicht so stark besetzt war. Doch trotz alledem feierte man stolz den Gewinn der drei Pokale.

 

Turniersieg 56 und 57

In den Sommermonaten nahm das Team Sandland an drei Freizeitturnieren teil, allesamt auf Kleinfeld.

Das erste fand wie immer am ersten Augustwochenende in Honkling statt. Bereits am Freitag hatte man die ersten Gruppenspiele, welche allesamt zufriedenstellend absolviert wurden. Nach einem letzten Gruppenspiel am Samstag zog man dann in die Endrunde ein, die am Sonntag ausgespielt wurde. Auch hier präsentierte man sich überzeugend und zog bis ins Finale ein.
Nachdem man in der Verlängerung in Führung gegangen war, musste man Sekunden vor Schluss gegen einen eigentlich schon geschlagenen Gegner den Ausgleichstreffer hinnehmen. Und unglücklicherweise verlor man dann das darauffolgende Neunmeterschießen, sodass man sich mit Platz 2 zufriedengeben musste.

Besser lief es zwei Wochen später, als man bei Immerfreucht Reez zu Gast war. Äußerst souverän konnte man das mit nur vier Mannschaften besetzte Turnier für sich entscheiden und landete damit den 56. Turniersieg der Vereinshistorie.

Und zu guter letzt lud der FZV Aichstrut am ersten Septemberwochenende noch relativ kurzfristig zu einem ebenfalls mit vier Mannschaften besetzten Kleinfeldturnier ein. Ausgetragen wurden die Spiele in Hin- und Rückspiel. Eine Niederlage musste man nicht hinnehmen. Lediglich in der "Rückrunde" gegen HSV Rose und FZV Aichstrut teilte man sich jeweils die Punkte. Unterm Strich bedeutete das Turniersieg Nummer 57. Besonders erfreulich ist der gewonnene Wanderpokal, der in Wirklichkeit deutlich größer ausfällt als auf dem untenstehenden Foto.